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Die Wuppertaler Schwebebahn Wahrzeichen und Transportmittel

Die im Jahr 1901 als Transportmittel für den Personennahverkehr der Stadt Wuppertal eingeweihte Schwebebahn ist eine Einschienen-Hängebahn, die den Namen Schwebebahn eigentlich fälschlicherweise trägt. Bei einer Schwebebahn dürfte kein direkter Kontakt zwischen Fahrzeug und Schiene bestehen, der Vortrieb würde durch ein Magnetfeld geregelt. Auch wenn von technischer Seite die Bezeichnung falsch ist, ist die Wuppertaler Schwebebahn doch ein Meisterwerk der deutschen Industriekultur. Sie fährt unabhängig vom Individualverkehr und fällt daher unter die Regeln, denen auch deutsche U-Bahnen unterliegen. Bereits seit 1980 ist sie dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) angeschlossen.


Die Stadt Wuppertal wird vom Netz der Einschienen-Hängebahn durchquert, die Linie beginnt in Oberbarmen und kreuzt nacheinander die Stadtteile Barmen, Elberfeld, Elberfeld-West und endet in Vohwinkel. Die geografische Lage der Stadt Wuppertal, die - wie der Name schon sagt - ein Tal bildet, dass den Fluss Wupper einschließt, erlaubt eine flächendeckende Bedienung aller wichtigen Stadtziele, ohne dabei die Verkehrsfläche der Stadt zu belasten.


Auf einer gesamten Gleislänge von 28 Kilometern durchfährt die Bahn eine Streckenlänge von 13,3 Kilometern. Der Streckenverlauf folgt dabei weitestgehend dem Flussbett und verlässt dieses erst in Höhe des Wuppertaler Zoos, um dort die Bundesstraße 228 zu überqueren und am Ende die letzte Haltestelle an der Vohwinkeler Straße zu erreichen. Dabei schweben die Waggons der Bahn zum Teil in acht Metern Höhe über den Straßen der Stadt. Nach der Abzweigung nennt man die Strecke den Landweg, auf dem Steigungen von bis zu 4% bewältigt werden. Wasserweg hingegen wird der Streckenabschnitt genannt, der parallel zum Flussbett verläuft. Im gesamten Bereich verläuft die Bahn zweigleisig mit Rechtsverkehr.


Wer sich eine Fahrt vom Start bis zum Zielbahnhof gönnt, genießt eine Gesamtfahrtzeit von maximal 30 Minuten. Rund 82.000 Fahrgäste werden an Werktagen in den Bahnen gezählt und über das Jahr hinweg verzeichnet man etwa 25 Millionen Passagiere. Dabei nutzt die Bahn heute insgesamt 468 Stützen und 467 Brücken in ihrem Verlauf, die durchgehend nummeriert sind. In den 1990er Jahren begann der Betreiber, einige Teilabschnitte des Transportsystems zu beleuchten und so lässt sich das Fahrgestell in der Nacht als Verbindungsband der Stadtteile wahrnehmen.


Die Wuppertaler Schwebebahn ist eine mit elektrischem Strom betriebene Hängebahn mit einer aktuellen Fahrspannung von 750 V, die an 20 Haltestellen den Zustieg ermöglicht, die maximal 700 Meter voneinander entfernt liegen. Zu erreichen sind diese Stationen über Treppen und/oder Aufzüge. Nur wenige Haltestellen stammen noch aus der Zeit der ersten Inbetriebnahme und sind durch die Jugendstilelemente erkennbar, die in anderen Bereichen in den Neubauten nachempfunden wurden, um den traditionellen und geschichtlichen Charakter der Wuppertaler Schwebebahn zu erhalten. Namentlich sind hier die Station Werther Brücke, Völklinger Straße und Landgericht zu nennen.


Wer die Stadt Wuppertal besucht, sollte sich eine Fahrt in luftiger Höhe über die Stadt nicht entgehen lassen. Eine denkwürdige Begebenheit erlebte die Bahn im Jahr 1950 als das zu PR Zwecken in die Bahn verbrachte Elefantenmädchen Tuffi aus dem Zirkus Althoff beschloss, diese bereits kurz nach dem Start an der Haltestelle "Alter Markt" wieder zu verlassen. Sie drückte zu diesem Zweck eines der Fenster ein und sprang in die Wupper. Glücklicherweise zog sie sich keinerlei Verletzungen zu und ging mit ihrem waghalsigen Sprung in die Geschichte von Bahn und Stadt ein.



 
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