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Der Zuckerfritz

Wuppertal, am Rande des Bergischen Landes und mit Nähe zu den weiteren Großstädten Düsseldorf und Köln gelegen, ist jung, jedoch mit alten Wurzeln. Denn erst im Jahr 1929 wurden eigenständige Gemeinden, wie Elberfeld, Barmen, Vohwinkel und Cronenberg und einige weitere mehr zur Stadt Wuppertal zusammengeschlossen. So gibt es hier natürlich auch einige Originale aus der älteren Zeit.


Daher findet man in der Elberfelder Innenstadt am Kerstenplatz zum Beispiel die bronzene Statue des Zuckerfritz, der hier auf seiner Schubkarre sitzt und die Passanten erfreut. Denn die alteingesessenen und auch zugezogenen Wuppertaler lieben ihre "Ehrenbürger", wie den Zuckerfritz. Viele setzen sich neben den Zuckerfritz auf die Karre oder auf seinen Schoß und lassen sich so fotografieren.


Der Zuckerfritz lebte von 1830 bis 1906 damals noch in Elberfeld, denn Wuppertal entstand ja erst später. Zuckerfritz verdiente sich sein Geld, in dem er mit seiner Schubkarre als Bote unterwegs war. Meistens stand er am Elberfelder Bahnhof der heute der Wuppertaler Hauptbahnhof ist und wartete auf die Reisenden, um ihnen notfalls das Gepäck bis nach Hause oder auch nur zur nächsten Kutsche zu bringen. Da er Süßigkeiten aller Art liebte und auch immer ein paar Stücke Zucker in seinen Taschen hatte, nannten ihn die vielen Menschen, die ihn kannte, liebevoll den Zuckerfritz, obwohl sein eigentlicher Name Fritz Pothen war. Aber auch als Lieferant für Firmen und Privatleute war er tätig und wurde immer wieder gern mit seiner Schubkarre eingesetzt.


Der Zuckerfritz besaß zudem auch viele Freunde und Bekannte, die er gerne abends mit viel Trara und Hallo auf seiner Schubkarre zu ihrem Haus oder ihrer Wohnung brachte. Da die Wuppertaler alle Ihre historischen Mitbürger ins Herz geschlossen haben, gab es den Zuckerfritz auch bis 1999 auf der Bühne, die er mit den weiteren Wuppertaler Originalen Minna Knallenfalls und dem Husch Husch unsicher machte. Leider ist der Darsteller des Zuckerfritz verstorben und seine Rolle wurde nicht mehr neu besetzt. Daher muss man in Wuppertal nun mit dem bronzenen Zuckerfritz am Kerstenplatz Vorlieb nehmen und sich dort bildlich ein Zuckerstück von ihm geben lassen, das die Figur des Zuckerfritz dort in der Hand hält und den Vorbeigehenden anbietet.



 
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